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Seit über 3000 Jahren behandeln chinesische Ärzte körperliche Beschwerden aller Art
durch leichte Nadelstiche.
Die Nadeln werden an durch jahrhundertelange Erfahrung ermittelten "Energie-Meridianen"
eingesetzt, um durch gezielte Stimulanz und Besänftigung die körperliche Harmonie
wiederherzustellen.
Die moderne schulmedizinische Erforschung des menschlichen Nervensystems
hat die Grundidee der Akupunktur inzwischen so weitgehend bestätigt,
dass die UNO-Weltgesundheitsorganisation die Akupunktur heute zur Behandlung von mehr
als 40 Krankheiten empfiehlt. |
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"Die Akupunktur heilt, was gestört ist - nicht was zerstört ist" (Prof. H.F. Herget).
Sehr viele Erkrankungen des Bewegungsapparates haben ihre Ursache in Haltungsschäden,
Überlastung und dergleichen und sind damit geradezu Paradefälle für die Akupunktur.
Aber auch in der Nachsorge von durch mechanische Zerstörungen am Knochengerüst
hervorgerufenen Beschwerden und in der Unterstützung konventioneller Methoden leistet die
Akupunktur immer wieder hervorragende Dienste.
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Bei der klassischen chinesischen Akupunkturbehandlung setzt der Arzt 10 bis 15 Nadeln
die je nach Diagnose zwischen 20 und 30 Minuten verbleiben. Moderne Akupunkturnadeln
sind extrem dünne, biegsame Instrumente und verursachen im Gegensatz zu den
vergleichsweise groben Injektionskanülen keine Schmerzen bei der Anwendung.
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Die Akupunktur ist nur bei degenerativen Erkrankungen der Lendenwirbelsäule und der
Kniegelenke eine Leistung, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird.
Beschwerden in anderen Gelenkregionen sind keine Kassenleistung und müssen nach der
privatärztlichen Gebührenordnung (GOÄ) abgerechnet werden.
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